Die Geschichte

Familientradition seit 1909.

Im März 1909 fand Ulrich Leysieffer in Osnabrück seine wahre Liebe - nicht nur einmal, sondern zweimal. Er heiratete seine Frau Emilie und nur einen Monat später erfüllten sie gemeinsam ihren Traum vom eigenen Konditorei-Café. Seine Wertschätzung für höchste Qualität, sein ausgeprägter Unternehmergeist - er war der Sohn eines Kaufmanns - und natürlich seine Frau, die schnell zur guten Seele des Cafés wurde, machten das Unternehmen von Anfang an zu einem Erfolg.

In guten wie in schlechten Zeiten.


Die Zeichen der Zeit würden auch am Café ihre Spuren hinterlassen. Im 2. Weltkrieg wurde das Café in der Krahnstraße schwer beschädigt. Sohn Karl trat in die Fußstapfen seines Vaters, baute das Café mit seiner Frau Ursula, Tochter eines Osnabrücker Lebensmittelhändlers, wieder auf und setzte gemeinsam mit ihr das Lebenswerk seiner Eltern fort. Karls große Leidenschaft waren Pralinen. Jede freie Minute nutzte er, um an Rezepten für die kleinen Köstlichkeiten zu basteln, zu denen auch die Himmlischen gehörten. Heute sind sie nicht nur ein Klassiker, sondern immer noch die beliebteste Praline, die in der Manufaktur Leysieffer hergestellt wird.

Die Erhebung von Leysieffer zu einer nationalen Marke.

1967 trat Axel Leysieffer als 3. Generation in das Unternehmen ein. 1973 erfolgte der Umzug in größere Räumlichkeiten in Osnabrück-Atter. Axel erbte die Leidenschaft seines Vaters für das Konditorenhandwerk. Er eröffnete den ersten Standort von Leysieffer auf der beliebten Insel Sylt und machte Leysieffer bald zu einem bundesweit bekannten Namen. Generationen von Urlaubern würden bald mit Geschichten nach Hause kommen von Straßen, die vom Duft selbstgemachter Waffeln und köstlichem Eis erfüllt waren. Kochforen sind gefüllt mit Beiträgen, die versuchen, unseren köstlichen Milchreis und die Rezepte der "Roten Grütze" nachzubilden. Ein Rezept, das bis heute geheim und unvergleichlich bleibt...
 Die Nation konnten von den einzigartigen Schokoladenkreationen der Marken, wie Chili-Schokoladen und dunkle Sekttrüffel, einfach nicht genug bekommen und so eröffnete Axel zahlreiche Confiserien in ganz Deutschland.


Eine einzigartige Signatur.

Axel's Sohn Jan Leysieffer übernahm das Unternehmen 2008 mit seiner Frau Sylvia an seiner Seite. Während er die geliebten Familienrezepte und die traditionelle Handwerkskunst, die die Kunden schätzen, bewahrte, schuf Sylvia Leysieffer charakteristische Designs und einzigartige Verpackungen. Von handgemalten Zeichnungen bis hin zu kunstvoll gestalteten Adventskalendern wurde alles von ihr konzipiert und gestaltet. So wurde jede Kreation zur echten Familienleistung.

Aufbruch in die nächsten 111 Jahre Genusskultur.

Im Jahr 2020 übernahm die Familie Winkler die Mehrheit an dem Familienunternehmen. Mit dem Eintritt in das nächste Kapitel der Unternehmensgeschichte wird Leysieffer Genusskultur zeitgemäß interpretieren. Mit der gleichen Wertschätzung für das Handwerk der handgemachten Pralinen, die Ulrich vor vielen Jahren in die DNA des Unternehmens injizierte.